Veröffentlichungen

Die publizistische Tätigkeit von Christoph Schrahe umfasst Beiträge für Fachbücher, Fachzeitschriften und branchenspezifische Hintergrundberichte in Publikumsmedien.

Bewertung von Skigebieten

Bewertung von Spezialimmobilien

In über 35 Einzelbeiträgen werden in dem Fachbuch Bewertung von Spezialimmobilien die Besonderheiten bei der Bewertung von Spezialimmobilien aufgegriffen und anhand aktueller Entwicklungen systematisch erläutert. Das Buch gibt nicht nur Sachverständigen eine unverzichtbare Hilfestellung bei der Arbeit mit Spezialimmobilien, sondern auch Mitarbeitern von Kreditinstituten oder Asset Managern. Christoph Schrahe erstellte für das von Sven Bienert und Klaus Wagner herausgegebene Buch einen 56-seitigen Beitrag zum Thema Bewertung von Skigebieten aus immobilienwirtschaftlicher Sicht.

Das Buch kann hier zum Preis von 74,99 Euro bestellt werden.

Zur technischen Beschneiung in Skigebieten

Artikel in der FAZ vom 7.2.2019

In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat Christoph Schrahe der verbreiteten Medienschelte und der Kritik der Umweltschützer an der technischen Beschneiung zahlreiche Fakten gegenübergestellt und Position bezogen für das Anliegen der Menschen in den alpinen Talschaften, die sich eine Lebensgrundlage in ihrer Heimat erhalten wollen.

Adrian Jordan von der Engadin St. Moritz Mountains AG kommentierte den Beitrag folgendermaßen: "Was Sie in der FAZ zum Thema Beschneiung publiziert haben ist schlichtweg hervorragend. Die Fakten waren mir mehrheitlich bekannt. Es ist Ihnen jedoch gelungen sie in einer kompakten, präzisen und wahnsinnig gut lesbaren Art und Weise dem urbanen Volk näher zu bringen. Chapeau! Sehr gute Arbeit."

Den Artikel kann man hier abrufen.

Size Matters

Size Matters

In der Ausgabe September 2016 der amerikanischen Branchenfachzeitschrift Ski Area Management veröffentlichte Christoph Schrahe einen Beitrag zum Thema Skigebietsgröße. Darin ging er insbesondere darauf ein, dass nordamerikanische Skigebiete bei ihrem Marketing in Europa große Potenziale ungenutzt lassen, da Sie die Qualitäten ihrer Destinationen nicht in der in Europa gelernten Form kommunizieren. Konkret: In Europa kann mit den in Amerika üblicherweise beworbenen skiable acres niemand etwas anfangen. Bekannt sind auf dem alten Kontinent die Pistenkilometer. Davon haben nordamerikanische Skigebiete reichlich - es weiß bloß niemand. Außerdem haben die Skigebiete jenseits des großen Teichs einwesentlich besseres Verhältnis von Förderleistung und Pistenfläche. Auch das wird in der Außenwerbung nicht genutzt. Dabei verspricht es ein enormes Plus an komfort und Sicherheit.

Hier kann man den Artikel lesen.

Wahre Größe?

Artikel im Ski Magazin

In der Ausgabe 4/2018 des Ski MAGAZIN veröffentlichte Christoph Schrahe unter dem Titel Wahre Größe? den ersten Beitrag einer dreiteiligen Serie zum Thema Skigebietsbewertung aus Kundensicht. Der erste Teil widmete sich dem Thema Skigebietsgröße und stellt die Idee einer neuen Maßeinheit zur Messung dieser Größe dar: die Skimeilen®. Im zweiten Beitrag, der in Heft 5/2018 veröffentlicht wurde, ging es um das Thema Skigebietskomfort als Resultat der Qualität der Liftanlagen und des Verhältnisses zwischen Transportleistung und Abfahrtsfläche und im dritten Beitrag wurde die Schneesischerheit thematisiert. Zu den beiden letztgenannten Themen laufen aktuell empirische Erhebnungen, an denen man hier teilnehmen kann.

Hier kann man den Artikel zum Thema Skigebietsgröße lesen.

Die Vermessung der Pisten

Artikel in der FAS

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlichte Christoph Schrahe am 27. Januar 2013 den Artikel „Die Vermessung der Pisten“, der ein internationales Medienecho auslöste und einen Umdenkungsprozess in der Branche auslöste – zumindest hinsichtlich der Längenermittlung und Kommunikation von Pistenkilometern.

Als erstes Medium nach der Veröffentlichung in der Frankfurter Allgemeinen Sonn-tagszeitung griff der Schweizer Blick das Thema schon einen Tag später, am 28.1.2013 auf. Dies löste zunächst eine Welle der Berichterstattung in der Schweiz aus. Neben Tageszeitungen griffen auch verschiedene TV- und Radiosender den „Bluff mit den Pistenkilometern“ auf.

In Folge einer dpa-Meldung am 18.2.2013 fand der „Längenstreit“ seinen Weg in weitere deutsche und österreichische Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, die Welt, Focus, die Kronenzeitung und der Standard. Verbraucherschutzorganisationen und Gewerkschaften meldeten sich zu Wort, warfen den Skigebieten Betrug am Konsumenten vor und drohten teils mit Klagen.

im Herbst kam das Thema nochmals auf die Tagesordnung der Redaktionen. Den Aufschlag machte der in England erscheinende Where to Ski & Snowboard Guide, der in einem dreiseitigen Kapitel („Piste extent – the truth“) auf die Längenangaben eingeht und dies in einer Pressemitteilung offensiv bewarb. Die Sunday Times griff die Meldung auf und berichtete am 8.9.2013. Ein Korrespondent der AFP sorgte dann am 20. September für die Verbreitung in Frankreich, mit Veröffentlichungen u.a. im Le Figaro.

Via Frankreich schafften die Pistenlängen auch den Sprung über die Pyrenäen nach Spanien und die Berichterstattung in britischen Medien führte sogar zu Resonanz auf der anderen Seite der Erdkugel in Australien. Erst im November berichteten schließlich auch italienische Medien, u.a. La Stampa.

Das mediale Echo und der Druck von Bergbahnern, die mit korrekten Zahlen operierten, führten nach anfänglichen Dementis schließlich dazu, dass die Seilbahnverbände Missstände bei den Angaben zu den Pistenlängen einräumten. Noch im Februar 2013 wurde seitens der für die Seilbahnbranche zuständigen Abteilung bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) angekündigt, dass bis April einheitliche Kriterien entwickelt würden.

Die WKO übernahm dann tatsächlich die Initiative und erarbeitete Regelungen zur Berechnung der Pistenlängen. Diese wurden mit den Verbänden in Deutschland und der Schweiz abgestimmt und auch den Gremien der beiden internationalen Fachverbände OITAF und F.I.A.N.E.T. zur Beschlussfassung vorgelegt. Verabschiedet wurden diese – nicht verpflichtenden – Empfehlungen im Oktober 2013 auf dem F.I.A.N.E.T.-Kongress in Prag.

Auch das ZDF, dem SRF sowie zahlreiche weitere TV- und Radiosender berichteten über das Thema. Christoph Schrahe stand dabei für zahlreiche Interviews vor Kameras und Mikrofonen und reiste im Zuge der Berichterstattung u.a. mit einem ZDF-Team nach Engelberg, mit dem SRF 2016 nach St. Moritz und ins Skigebiet Monterosaski. 

Mehr informationen zum Thema unter www.pistenlängen.com.