Betriebswirtschaftliche Analysen und Finanzplanung
Auftraggeber: Gemeinde Balderschwang
Bearbeitung: 2008
Die Gemeinde Balderschwang, der schneereichste Ort Deutschlands mit einer jährlichen Schneefallmenge von 698 cm im Durchschnitt der letzten 10 Jahre, beabsichtigt, das örtliche Skigebiet am Hochschelpen vom derzeitigen privaten Betreiber zu übernehmen. Grundlage für die Übernahmeverhandlungen bildet eine durch Montenius Consult erstellte Wirtschaftlichkeitsanalyse und Unternehmensbewertung.
Bearbeitung: 2007/08
Erarbeiten von Entwicklungsmöglichkeiten der Skiliftstandorte unter Einbeziehung vorhandener Infrastrukturen und unter Ergänzung neuer Angebote, insbesondere im Hinblick auf den wirtschaftlichen Betrieb.
Auftraggeber: Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2006
Die Wurmbergseilbahn beabsichtigt zur Sicherung des Fortbestandes der Unternehmung am Wurmberg verschiedene Modernisierungs-, Erweiterungs- und Ergänzungsmaßnahmen durchzuführen. Die Maßnahmen tangieren größtenteils Flächen des Naturschutzgebiets Oberharz. Da dem Wurmberg mit seinem Wintersportangebot und dem ganzjährigen Seilbahnbetrieb jedoch seitens der Kreisverwaltung des Kreises Goslar eine enorme Bedeutung für das touristische Profil des Harzes beigemessen wird, wurde für das NSG Oberharz im Bereich des Wurmbergs ein Aufhebungsverfahren eingeleitet. Im Rahmen des Aufhebungsverfahrens fiel Christoph Schrahe die Aufgabe zu, die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der Vorhaben der Wurmbergseilbahn darzulegen. Für die Abwägung zwischen den Belangen des Naturschutz und des Allgemeinwohls wurde auch der Aspekt der wirtschaftlichen Effekte der Maßnahmen im Umfeld der Unternehmung untersucht und dargestellt. Das Aufhebungsverfahren konnte so erfolgreich abgeschlossen werden.
- Beschneiungsanlage Ski Langlaufzentrum in Schmallenberg-Westfeld (2004/2005)
- Beschneiungsanlage Skiliftkarussell Altastenberg (2004/2005)
- Beschneiungsanlage Skikarussell Winterberg (2004/2005).
Bearbeitung: 2003
Zur Komplettierung der für einen Antrag zur Förderung im Rahmen des Projekts Masterplan Wintersportarena Sauerland beizubringenden Unterlagen, erstellte Christoph Schrahe für die Skigebiet Bödefeld-Hunau-Lift GmbH & Co. KG eine betriebswirtschaftliche Planrechnung unter Berücksichtigung der geplanten Investition in eine neue Beschneiungsanlage und der damit verbundenen Betriebskosten. Ein Neubau war erforderlich geworden, weil die alte, zu klein dimensionierte Anlage konstruktionsbedingt nicht mehr erweiterbar war.
Bearbeitung: 2003
Für den Panorama-Park Sauerland wurden in einer Machbarkeitsstudie mögliche Winterangebote (Ski alpin, Snowboard, Rodel, Tubing, Winterwandern, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Scheespielland u.v.a.m.) entwickelt, die zu einer Saisonverlängerung des bislang nur im Sommer geöffneten Parks am Kamm des Rothaargebirges beitragen sollten. Dazu wurden neben einer Analyse des Beschneiungspotenzials mittels SnowPlan auch eine Break-Even-Analyse auf Basis der zu erwartenden Investitions-, Betriebs- und Finanzierungskosten erstellt und Empfehlungen zur Preis- und Angebotspolitik sowie zum Marketing gegeben. Grundsätzlich wurden die Erfolgsaussichten des Projekts jedoch kritisch beurteilt.
Bearbeitung: 2002
Bei diesem Projekt wurde die Machbarkeit einer Indoor-Schneesportanlage am Standort Hahnenklee im Harz untersucht. Zu diesem Zweck wurden umfangreiche Erhebungen in bestehenden Indoor-Schneesporteinrichtungen sowie eine Markt- und Wettbewerbsanalyse im Umfeld von Hahnenklee durchgeführt. Auf dieser Basis wurden für verschiedene Szenarien sowohl Besucherpotenziale für eine derartige Einrichtung am Standort Hahnenklee ermittelt als auch Kosten-/Erlösprognosen erstellt. Da sich das Projekt als nicht, bzw. nur unter großen Risiken als machbar erwies, wurden Alternativvorschläge für die Angebotsentwicklung in Hahnenklee erarbeitet.
Bearbeitung: 2001
Das Skigebiet Homberg-Ziegenhelle erkannte, dass der in Folge dringend notwendiger Reattraktivierungs- und Qualitätssteigerungsmaßnahmen erforderliche Kapitalbedarf nicht mehr aus Eigenmitteln der Gesellschaft zu bedienen wäre. In dieser Situation galt es, mögliche Wege der Kapitalbeschaffung aufzuzeigen und hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken zu bewerten. Darüber hinaus wurden ein Kurzexposé für die Ansprache potentieller Investoren sowie eine Unternehmensbewertung erstellt. Das Skigebiet fand innerhalb kurzer Zeit neue Investoren. Die ersten Modernisierungsmaßnahmen (Gastronomie, Bau einer Beschneiungsanlage) wurden im Sommer 2002 umgesetzt.
Bearbeitung: 2000
Die Bocksberg-Seilbahnen verfügten über eine Baugenehmigung zum Bau einer Beschneiungsanlage für die 1,2 km lange Talabfahrt vom Bocksberg-Gipfel nach Hahnenklee. Gegen diese Baugenehmigung wurde seitens eines Naturschutzverbandes Klage mit dem Ziel eingereicht, das Projekt zu stoppen. Die Projektgegner argumentierten, dass die Anlage entgegen der für die Baugenehmigung eingereichten Unterlagen nicht wirtschaftlich zu betreiben wäre. Durch ein von Christoph Schrahe erstelltes Gutachten konnte dem Gericht bewiesen werden, dass die Tragfähigkeit des Projektes gegeben ist. Das Urteil fiel daher zu Gunsten der Bocksberg-Seilbahn aus. Die Beschneiungsanlage am Bocksberg ging nach zweimonatiger Bauzeit im November 2001 in Betrieb.
Bearbeitung: 2000
Das "Sommer- und Wintersportzentrum Monschau-Rohren" gehört mit rund 250.000 Besuchern im Jahr zu den wichtigsten touristischen Zielen im Landkreis Aachen und insbesondere im Bereich Monschau/Eifel. In Zusammenhang mit Überlegungen zur Nachfolgeregelung erstellte Christoph Schrahe ein Entwicklungskonzept, welches das Potenzial für die wirtschaftliche Tragfähigkeit verschiedener zusätzlicher Angebotsbestandteile aufzeigte und Hinweise für die künftige Positionierung des Freizeitkomplexes gab.
Bearbeitung: 1999 (Begleitberatung bis 2002)
Planung einer Beschneiungsanlage für das Postwiesen-Skigebiet in Winterberg-Neuastenberg. Besonderes Augenmerk galt bei diesem, im klimatischen Grenzbereich gelegenen Projekt der Dimensionierung der Beschneiungsanlage hinsichtlich der erforderlichen Schneikapazität. Weiterhin wurde eine Abstimmung der zu beschneienden Fläche auf die vorhandenen Liftkapazitäten vorgenommen, wodurch Investitionen in erheblichem Umfang eingespart werden konnten. Die Betrachtung der betriebs- und regionalwirtschaftlichen Aspekte zeigte die Rahmenbedingungen für die Tragfähigkeit des Projektes auf. Der Postwiesen-Liftgesellschaft gelang es dadurch, für das Projekt eine öffentliche Förderung in Höhe von 850.000 Euro zu erhalten. Die Anlage wurde am 6. Dezember 2002 in Betrieb genommen und bescherte der Liftgesellschaft bereits im ersten Betriebsjahr die umsatzmäßig beste Saison ihres mehr als dreißigjährigen Bestehens. Es konnten 92 Betriebstage erzielt werden (ohne Beschneiung wären es nur 35 gewesen). Auch in den folgenden Wintern konnten seither durchschnittlich mehr als 90 Betriebstage erzielt werden. In der Saison 2005/06 erreichten die Umsatzerlöse das achtfache Niveau der Jahre vor der Installation der Anlage.














































