Standortauswahl und Machbarkeitsstudien
Auftraggeber: Gemeinde Goldisthal
Bearbeitung: 2009
In Kooperation mit den Firmen gamon&partner Unternehmensberatung aus Österreich, der Firma Wald, Wild, Landschaftsökologie aus Bad Krozingen und der ift Freizeit- und Tourismusberatung aus Köln hatte die Firma Montenius Consult die Machbarkeit einer Skischaukel zwischen den Orten Masserberg und Goldisthal im Thüringer Wald in genehmigungsrechtlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht untersucht. Kernbestandteile des Vorhabens sind eine Skigebietserschließung am Nordhang des über Goldisthal aufragenden Farmdenkopfes, auf dessen Gipfel sich das Oberbecken des Vattenfall Pumpspeicherkraftwerks Goldisthal befindet sowie eine Luftseilbahn, die direkt vom Rennsteig im bekannten Urlaubsort Masserberg (300.000 Übernachtungen p.a.) über das Schwarzatal und die dort befindliche Talsperre zum Farmdenkopf hinüberschweben soll. Ergänzt werden sollen diese beiden Bausteine durch vielfältige Erlebnisangebote vom Bergwanderweg über einen Skywalk bis zum Monsterrollerfahren. Auch die vorhandenen Wegenetze für Wanderer (darunter vier zertifizierte Qualitätswanderwege), Radfahrer und Skilangläufer sind in die Gesamtkonzeption der Erlebniswelt Goldisthal-Masserberg eingebunden.
Auftraggeber: Gemeinde Schoppernau
Bearbeitung: 2009
Auf der Neuhornbachalpe oberhalb der Ortschaften Au und Schoppernau steht auf 1650 m die Neuhornbachhütte, die bereits heute Ausgangspunkt für Wanderer, Rodler und Skitourengeher in die Bergwelt des Bregenzerwaldes und Kleinwalsertales ist. Im Rahmen der ersten Stufe einer Machbarkeitsstudie wurde aufgezeigt, inwieweit die Neuhornbachalpe durch zusätzliche Angebote, wie z.B. Höhenloipen zu einer Schnee-Aktiv Alpe weiterentwickelt werden könnte und welche Anforderungen daraus an einen Zubringer (Bergbahn) zur Alpe erwachsen.
Auftraggeber: gamon&partner Unternehmensberatung GmbH
Bearbeitung: 2009
Für das im Tiroler Ferienort Söll geplante Blue Vital Hotel, ein Haus im Vier-Sterne-Segment, erstellte die Firma Montenius Consult eine umfassende Standortanalyse. Die Analyse beinhaltete eine Betrachtung der Angebots- und Nachfragesituation sowohl in Söll als auch in der Tourismusregion Wilder Kaiser sowie eine Untersuchung des Hotelmarkts in Tirol.
Auftraggeber: Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2008
Die Wurmbergseilbahnen planen den Bereich des Kaffeehorsts, der derzeit einen sekundären Einstieg in das Skigebiet am höchsten Berg Niedersachsens darstellt, zu einem eigenständigen, attraktiven Wintersportbereich zu entwickeln. Die Firma Montenius hat im Rahmen der Machbarkeitsstudie u.a. neue Angebote im Bereich der Lifte und Pisten geplant, eine Beschneiungsanlage konzipiert, sinnvolle Sommerangebote benannt und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt.
Auftraggeber: Stadt Oberhof
Bearbeitung: 2008/09
Oberhof ist bisher vor allem als Austragungsort von Weltcups und Weltmeisterschaften im Biathlon, im Langlauf, der Nordischen Kombination und dem Rodelsport bekannt. Mit dem Fallbachhang besitzt Oberhof auch ein kleines alpines Skigebiet. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden die Möglichkeiten zum Ausbau des Alpinangebots sowie der Verknüpfung des Ortes mit dem einige Kilometer außerhalb gelegenen Skihang untersucht.
Auftraggeber: Woodjump Hochseilgarten GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2008
Für die im Ganzheitlichen Entwicklungskonzept für die Rennsteigstadt Oberhof als Impulsprojekt formulierte Idee eines Bergerlebnisparks wurden mögliche Angebote definiert, auf den zur Verfügung stehenden Flächen verortet und die Investitionskosten berechnet. Die Grobkonzeption ist Basis für die Erstellung eines Business-Plans.
Auftraggeber: Wirtschaftsministerium des Freistaates Thüringen
Bearbeitung: 2007/08
Gemeinsam mit dem Institut für Natursport und Ökologie an der Deutschen Sporthochschule Köln erfolgten eine Bestandserhebung der Schneesportinfrastruktur, eine klimatologische Bewertung, eine Potenzialanalyse, eine Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie eine Leitbild- und Strategieentwicklung. Darauf aufbauend wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der für genau definierte Projekte in den Bereichen nordischer und alpiner Wintersport Angaben zu Kosten, Finanzierung, Trägern und Betreibung enthält, verbunden mit einem Ausblick auf die wirtschaftlichen Effekte, die bei Umsetzung der Maßnahmen zu erwarten sind.
Auftraggeber: Hochtaunuskreis
Bearbeitung: 2007/08
Machbarkeitsstudie für mehrere touristische Projekte auf dem Gebiet des Hochtaunuskreises: Skihang mit Aufstiegshilfe, ein Baumwipfelpfad und eine Sommerrodelbahn.
Bearbeitung: 2007/08
Erarbeiten von Entwicklungsmöglichkeiten der Skiliftstandorte unter Einbeziehung vorhandener Infrastrukturen und unter Ergänzung neuer Angebote, insbesondere im Hinblick auf den wirtschaftlichen Betrieb.
Bearbeitung: 2007/08
Die Firma Doppelmayr ist der weltweit führende Anbieter von Seilbahnen. Ziel der Bergplaneten ist es, in Ergänzung zu Skihallen ballungsraumnahe Möglichkeiten zum Erleben der ganzen Vielfalt des Schneesports zu schaffen. Zur kurzfristigen Umsetzung von zumindest ein bis zwei Bergplaneten, die zunächst in Deutschland erfolgen sollte, war die Identifikation und vertiefende Analyse einiger geeigneter Standorte erforderlich. Die dazu erforderliche Standortanalyse und Machbarkeitsstudie für den Vorzugsstandort erstellte Christoph Schrahe.
Bearbeitung: 2006
Vor dem Hintergrund der anstehenden Erstellung einer Konzeption für die Schneesportangebote im Thüringer Wald, bei dem potentielle Entwicklungsstandorte benannt werden sollen, erhielt die Stadt Langewiesen eine Einschätzung zu den Möglichkeiten einer Entwicklung von Angeboten im alpinen Schneesportbereich auf ihrer Gemarkung, insbesondere unter Berücksichtigung des Ortsteils Oehrenstock sowie des naturschutzfachlichen Konfliktpotenzials. Gegenstand der Vorstudie waren eine Plausibilitätsprüfung zur klimatischen Eignung, eine Terrainanalyse mit auf Basis eines digitalen Höhenmodells sowie die Kartierung und Bewertung von Schutzgebieten. Ergebnis war die Ausweisung geeigneter Geländekammern für die Erschließung als alpines Skigebiet.
Bearbeitung: 2003/2004
Im Rahmen dieses Masterplans sollten auf Basis einer Analyse des klimatologischen Raumpotenzials auf der Basis von SnowPlan sowie des sporträumlichen Potenzials auf Basis einer GIS-gestützten Terrainanalyse für die Beschneiung geeignete Flächen im Harz identifiziert und die alpinen Skigebiete im Harz im Rahmen eines Gesamtkonzepts überplant werden. Dazu wurden neben Maßnahmen im Bereich Beschneiung auch Maßnahmen im Bereich der Angebotspolitik und der sonstigen Infrastrukturentwicklung erarbeitet. Auch Markt- und Zielgruppenanalysen sowie die Bewertung des naturschutzfachlichen Konfliktpotenzials zählten zum Spektrum dieses Projekts.
Bearbeitung: 2003
Für den Panorama-Park Sauerland wurden in einer Machbarkeitsstudie mögliche Winterangebote (Ski alpin, Snowboard, Rodel, Tubing, Winterwandern, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Scheespielland u.v.a.m.) entwickelt, die zu einer Saisonverlängerung des bislang nur im Sommer geöffneten Parks am Kamm des Rothaargebirges beitragen sollten. Dazu wurden neben einer Analyse des Beschneiungspotenzials mittels SnowPlan auch eine Break-Even-Analyse auf Basis der zu erwartenden Investitions-, Betriebs- und Finanzierungskosten erstellt und Empfehlungen zur Preis- und Angebotspolitik sowie zum Marketing gegeben. Grundsätzlich wurden die Erfolgsaussichten des Projekts jedoch kritisch beurteilt.
Bearbeitung: 2002
Bei diesem Projekt wurde die Machbarkeit einer Indoor-Schneesportanlage am Standort Hahnenklee im Harz untersucht. Zu diesem Zweck wurden umfangreiche Erhebungen in bestehenden Indoor-Schneesporteinrichtungen sowie eine Markt- und Wettbewerbsanalyse im Umfeld von Hahnenklee durchgeführt. Auf dieser Basis wurden für verschiedene Szenarien sowohl Besucherpotenziale für eine derartige Einrichtung am Standort Hahnenklee ermittelt als auch Kosten-/Erlösprognosen erstellt. Da sich das Projekt als nicht, bzw. nur unter großen Risiken als machbar erwies, wurden Alternativvorschläge für die Angebotsentwicklung in Hahnenklee erarbeitet.
Bearbeitung: 2001-2002
Aufbauend auf den Ergebnissen der räumlichen Entwicklungskonzeption wurden in diesem Projekt in Kooperation mit der DSHS Köln konkrete Maßnahmen für die Aufwertung des Wintersportangebotes im Wintersportkerngebiet des Sauerlandes in den Bereichen Beschneiung, Lift- und Pistenkomfort, Vernetzung, Service, Gastronomie, Hotellerie, Leitsysteme, Skiverleih, Marketing, Vertrieb und Qualitätssicherung erarbeitet. Die Ergebnisse dienten dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen als Grundlage für den Einsatz von Fördermitteln für Projekte zur Qualitätssteigerung in den Skigebieten des Sauerlandes. Ziel war es, das Sauerland in fünf Jahren zur führenden Wintersportregion der deutschen Mittelgebirge zu entwickeln. Das Projekt wurde vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium gefördert. In der Saison 2005/06 betrug die Besucherzahl in den alpinen Skigebieten 1.000.000. Vor Erstellung des Masterplans waren es 300.000.
Bearbeitung: 2000-2001
Im Auftrag der Touristikzentrale Sauerland, des Tourismusverbandes Nordrhein-Westfalen sowie des Westdeutschen Skiverbandes wurde in Kooperation mit der DSHS Köln eine detaillierte Erhebung der bestehenden Wintersportinfrastruktur im Sauerland einschließlich einer Stärken/Schwächen-Analyse, einer Nachfrageanalyse sowie einer Marktpotentialbetrachtung und einer Abschätzung der wirtschaftlichen Bedeutung des Schneetourismus durchgeführt. Aufbauend auf diesen Erhebungen wurde eine räumliche Entwicklungskonzeption für die Wintersportangebote einschließlich Handlungsempfehlungen für die zukünftige Angebotsgestaltung erarbeitet. Das Projekt wurde vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium gefördert.
Bearbeitung: 2001
Im Rahmen der Erstellung eines Skigebiets-Masterplans für das relativ niedrig aber verkehrsgünstig gelegene Skigebiet Alberschwende durch die renommierte Firma Ecosign Mountain Resort Planners übernahm Christoph Schrahe mit Hilfe von SnowPlan die Bewertung des Beschneiungspotenzials im Sinne einer Optimierung der zu errichtenden Schneeanlage.
Bearbeitung: 2000
Die Bocksberg-Seilbahnen verfügten über eine Baugenehmigung zum Bau einer Beschneiungsanlage für die 1,2 km lange Talabfahrt vom Bocksberg-Gipfel nach Hahnenklee. Gegen diese Baugenehmigung wurde seitens eines Naturschutzverbandes Klage mit dem Ziel eingereicht, das Projekt zu stoppen. Die Projektgegner argumentierten, dass die Anlage entgegen der für die Baugenehmigung eingereichten Unterlagen nicht wirtschaftlich zu betreiben wäre. Durch ein von Christoph Schrahe erstelltes Gutachten konnte dem Gericht bewiesen werden, dass die Tragfähigkeit des Projektes gegeben ist. Das Urteil fiel daher zu Gunsten der Bocksberg-Seilbahn aus. Die Beschneiungsanlage am Bocksberg ging nach zweimonatiger Bauzeit im November 2001 in Betrieb.
Bearbeitung: 2000
Das "Sommer- und Wintersportzentrum Monschau-Rohren" gehört mit rund 250.000 Besuchern im Jahr zu den wichtigsten touristischen Zielen im Landkreis Aachen und insbesondere im Bereich Monschau/Eifel. In Zusammenhang mit Überlegungen zur Nachfolgeregelung erstellte Christoph Schrahe ein Entwicklungskonzept, welches das Potenzial für die wirtschaftliche Tragfähigkeit verschiedener zusätzlicher Angebotsbestandteile aufzeigte und Hinweise für die künftige Positionierung des Freizeitkomplexes gab.
Bearbeitung: 1999 (Begleitberatung bis 2002)
Planung einer Beschneiungsanlage für das Postwiesen-Skigebiet in Winterberg-Neuastenberg. Besonderes Augenmerk galt bei diesem, im klimatischen Grenzbereich gelegenen Projekt der Dimensionierung der Beschneiungsanlage hinsichtlich der erforderlichen Schneikapazität. Weiterhin wurde eine Abstimmung der zu beschneienden Fläche auf die vorhandenen Liftkapazitäten vorgenommen, wodurch Investitionen in erheblichem Umfang eingespart werden konnten. Die Betrachtung der betriebs- und regionalwirtschaftlichen Aspekte zeigte die Rahmenbedingungen für die Tragfähigkeit des Projektes auf. Der Postwiesen-Liftgesellschaft gelang es dadurch, für das Projekt eine öffentliche Förderung in Höhe von 850.000 Euro zu erhalten. Die Anlage wurde am 6. Dezember 2002 in Betrieb genommen und bescherte der Liftgesellschaft bereits im ersten Betriebsjahr die umsatzmäßig beste Saison ihres mehr als dreißigjährigen Bestehens. Es konnten 92 Betriebstage erzielt werden (ohne Beschneiung wären es nur 35 gewesen). Auch in den folgenden Wintern konnten seither durchschnittlich mehr als 90 Betriebstage erzielt werden. In der Saison 2005/06 erreichten die Umsatzerlöse das achtfache Niveau der Jahre vor der Installation der Anlage.














































