Standortauswahl und Machbarkeitsstudien

Potenzialanalyse Seilbahn Tecklenburg

Auftraggeber: TieBor Betriebs GbR
Bearbeitung: 2015/16

Sie wäre die nördlichste Seilbahn Deutschlands und eine enorme Aufwertung für den beliebten Ausflugs- und Ferienort Tecklenburg im Teutoburger Wald: Eine Gondelbahn vom Tecklenburger Bahnhof hinauf zum Münsterlandblick, zur Burgruine mit ihrer großen Festspielbühne und zur historischen Altstadt. Außer dieser Seilbahn, welche die Attraktionen am Fuß des Teutoburger Waldes mit jenen auf dem Höhenzug verbinden würde, planen die beiden Initiatoren den Bau einer Sommerrodelbahn, Gastronomie sowie weitere Freizeit- und Kulturangebote. Die Klinik Tecklenburger Land soll über eine Mittelstation angebunden werden. Für die dortigen Patienten würde der mühsame Aufstieg in die Altstadt somit zukünftig entfallen.

Montenius Consult lieferte im Rahmen der Potenzialanalyse eine vergleichende Analyse verschiedener Seilbahnsysteme, eine Abschätzung der Investitionen für Seilbahn, Sommerrodelbahn und Gastronomie, eine Kalkulation der zu erwartenden Betriebskosten sowie eine Einschätzung der wirtschaftlichen Machbarkeit auf Basis einer Umfeldanalyse. Dank zahlreicher Optimierungsvorschläge konnte dem Projekt insgesamt eine gute Perspektive bescheinigt werden. Die Eröffnung ist für 2018 geplant.

Masterplan Wintersport-Arena Sauerland 2.0

Auftraggeber: DSHS Köln
Bearbeitung: 2013

Der von 1999 bis 2002 erstellte und in den folgenden Jahren umgesetzte Masterplan Wintersport-Arena Sauerland war eines der erfolgreichsten Förderprojekte im deutschen Tourismus. Gegenüber 1999 konnte die Zahl der Eintritte in den alpinen Skigebieten der Region um mehr als das Dreifache gesteigert werden. Basis dafür war nicht zuletzt die Anschubfinanzierung von Projekten im Bereich Beschneiung durch das Land NRW mit einer Summe von 4,3 Mio. Euro. Insgesamt wurden seit 1999 im Sauerland rund 95 Mio. Euro in die Entwicklung der alpinen und nordischen Skigebiete investiert. Um den Erfolg der Wintersport-Arena nachhaltig zu sichern, hat der Wintersport-Arena Sauerland e.V. nunmehr eine Fortschreibung des Masterplans bei der DSHS Köln, Institut für Natursport und Ökologie in Auftrag gegeben. Montenius Consult steuert im Unterauftrag wesentliche Bausteine des Masterplans 2.0 bei.

Gesamtentwicklungskonzept Liftbetriebe Alberschwende

Auftraggeber: Gamon & Partner GmbH
Bearbeitung: 2012

Die Liftbetriebe Alberschwende betreiben im Skigebiet Brügglelekopf-Dresslerberg-Tannerberg eine Sesselbahn und sechs Schlepplifte. Alberschwende ist für Wintersportler aus Bregenz und Südwestdeutschland das erste Skigebiet im Bregenzerwald. Wegen des Auslaufens der Konzession bedarf die Einersesselbahn aus dem Jahr 1967 der Erneuerung. In diesem Zusammenhang möchten die Liftbetriebe auch die grundsätzliche Ausrichtung des Gebietes neu justieren. Das Gesamtentwicklungskonzept umfasst eine Analyse der Ausgangsituation, eine Projektdefinition und die Abschätzung der wirtschaftlichen Machbarkeit. Montenius Consult wurde hier im Unterauftrag der Firma gamon&partner GmbH in Nenzing tätig und entwickelte Ideen für zusätzliche Attraktionen in der Sommer- und Winternutzung.

Machbarkeitsstudie Bergwelt Sophienhöhe

Auftraggeber: RWE Power AG
Bearbeitung: 2011/12

Im Auftrag der RWE Power AG untersuchte Montenius Consult die Potenziale zur Ansiedlung kommerzieller Freizeitangebote auf der Sophienhöhe, der Abraumhalde des Tagebaus Hambach, die mit einer Höhe von mehr als 200 m und einer Fläche von 22 Quadratkilometern das größte Landschaftsbauwerk Deutschlands ist. Dabei lieferte Montenius Consult ein Gesamtkonzept von der Ideenentwicklung über die Grobkonzeption bis zum Business-Plan einschließlich Kalkulation der voraussichtlichen Kosten und Erlöse. Grundidee ist dabei die Nutzung der Gravitation für eine Vielzahl unterschiedlicher Freizeitangebote, vom Downhillbiken über Sommerrodeln, Monsterrollern, Paragliden und Zorbing bis zum Flug an der Zip-Line – zugänglich gemacht durch eine zentrale Aufstiegshilfe auf das Haldenplateau. Gegenwärtig laufen die planungsrechtlichen Vorbereitungen zur Umsetzung. Nähere Informationen, u.a. ein Imagefilm zum Projekt, unter www.bergwelt-sophienhoehe.de

Ideenentwicklung Wirthshof-Resort

Auftraggeber: Camping Wirthshof GmbH
Bearbeitung: 2011

Für das unweit des Bodensees gelegene Wirthshof-Resort mit seinem 5-Sterne-Campingplatz und dem 4-Sterne-Hotel entwickelte Montenius Consult im Rahmen einer grundsätzlichen Überplanung des Resorts Ideen für neue Freizeitangebote auf bestehenden und neuen Flächen. Darüber hinaus wurde eine Visualisierung des Masterplans für die Resortentwicklung bis 2020 erstellt.

Ideenentwicklung Wurmbergturm

Bearbeitung: 2010

Der Wurmberg ist mit 972 m ü. NN der höchste Berg Niedersachsens. Sein Wahrzeichen ist der auf dem Gipfel aufragende Schanzenturm, der Austragungsort des FIS Conti Cup-Skispringens und dank seiner auf 1000 m Meereshöhe gelegenen Aussichtsplattform auch ein beliebtes Ausflugsziel ist. Erreichbar ist die Turmspitze bislang nur über eine steile Stiege. Zukünftig soll nach Möglichkeit ein barrierefreier Zugang gewährleistet werden. Darüber hinaus entwickelte Montenius Consult Ideen für eine Attraktivierung des Turmes. Damit soll die insgesamt dynamische Entwicklung auf dem meistbesuchten Berg des Westharzes (die Firma Montenius Consult betreut derzeit auch das Projekt zum Ausbau des alpinen Skigebiets) weiter vorangetrieben werden.

Tourismuskonzept Verbandsgemeinde Waldbreitbach

Auftraggeber: Verbandsgemeinde Waldbreitbach
Bearbeitung: 2011

Die Verbandsgemeinde Waldbreitbach, zu der sechs Gemeinden im und um das mittlere Wiedtal zählen, will mit der Erstellung eines Tourismuskonzepts die Planungs- und Management-Grundlagen für die örtliche Tourismusarbeit in den kommenden Jahren legen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Heinrich Lang, Fachbereichsleiter Destinationsmanagement an der DHBW in Ravensburg, erstellt Montenius Consult auf der Grundlage zahlreicher Einzelgespräche mit örtlichen Akteuren, einem Workshop sowie umfangreicher eigener Recherchen und Bereisungen eine SWOT-Analyse des Tourismus in der Verbandsgemeinde. Diese mündet in einen Zielkatalog und die Entwicklung konkreter Maßnahmen u.a. in den Bereichen Infrastruktur, Organisation und Innenmarketing, die das mittlere Wiedtal fit für den Destinationsmarkt der Zukunft machen sollen.

Machbarkeitsstudie Erlebniswelt Goldisthal-Masserberg

Auftraggeber: Gemeinde Goldisthal
Bearbeitung: 2009

In Kooperation mit den Firmen gamon&partner Unternehmensberatung aus Österreich, der Firma Wald, Wild, Landschaftsökologie aus Bad Krozingen und der ift Freizeit- und Tourismusberatung aus Köln hatte die Firma Montenius Consult die Machbarkeit einer Skischaukel zwischen den Orten Masserberg und Goldisthal im Thüringer Wald in genehmigungsrechtlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht untersucht. Kernbestandteile des Vorhabens sind eine Skigebietserschließung am Nordhang des über Goldisthal aufragenden Farmdenkopfes, auf dessen Gipfel sich das Oberbecken des Vattenfall Pumpspeicherkraftwerks Goldisthal befindet sowie eine Luftseilbahn, die direkt vom Rennsteig im bekannten Urlaubsort Masserberg (300.000 Übernachtungen p.a.) über das Schwarzatal und die dort befindliche Talsperre zum Farmdenkopf hinüberschweben soll. Ergänzt werden sollen diese beiden Bausteine durch vielfältige Erlebnisangebote vom Bergwanderweg über einen Skywalk bis zum Monsterrollerfahren. Auch die vorhandenen Wegenetze für Wanderer (darunter vier zertifizierte Qualitätswanderwege), Radfahrer und Skilangläufer sind in die Gesamtkonzeption der Erlebniswelt Goldisthal-Masserberg eingebunden.

Machbarkeitsstudie Schnee-Aktiv Alpe Neuhornbach

Auftraggeber: Gemeinde Schoppernau
Bearbeitung: 2009

Auf der Neuhornbachalpe oberhalb der Ortschaften Au und Schoppernau steht auf 1650 m die Neuhornbachhütte, die bereits heute Ausgangspunkt für Wanderer, Rodler und Skitourengeher in die Bergwelt des Bregenzerwaldes und Kleinwalsertales ist. Im Rahmen der ersten Stufe einer Machbarkeitsstudie wurde aufgezeigt, inwieweit die Neuhornbachalpe durch zusätzliche Angebote, wie z.B. Höhenloipen zu einer Schnee-Aktiv Alpe weiterentwickelt werden könnte und welche Anforderungen daraus an einen Zubringer (Bergbahn) zur Alpe erwachsen.

Besucherprognose Rennsteig-Therme

Auftraggeber: Stadt Oberhof
Bearbeitung: 2009

Für die seit Anfang Oktober 2008 geschlossene Rennsteig Therme im Thüringer Wintersportort Oberhof wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Aus- und Umbaukonzepte vorgelegt. Im Auftrag der Stadt Oberhof erstellte die Firma Montenius Consult eine Besucherprognose für das aktuelle Umgestaltungskonzept.

Standortanalyse für ein Hotelprojekt in Söll

Auftraggeber: gamon&partner Unternehmensberatung GmbH
Bearbeitung: 2009

Für das im Tiroler Ferienort Söll geplante Blue Vital Hotel, ein Haus im Vier-Sterne-Segment, erstellte die Firma Montenius Consult eine umfassende Standortanalyse. Die Analyse beinhaltete eine Betrachtung der Angebots- und Nachfragesituation sowohl in Söll als auch in der Tourismusregion Wilder Kaiser sowie eine Untersuchung des Hotelmarkts in Tirol.

Masterplan Ausbau Skigebiet Wurmberg

Auftraggeber: Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2008


Die Wurmbergseilbahnen planen den Bereich des Kaffeehorsts, der derzeit einen sekundären Einstieg in das Skigebiet am höchsten Berg Niedersachsens darstellt, zu einem eigenständigen, attraktiven Wintersportbereich zu entwickeln. Die Firma Montenius hat im Rahmen der Machbarkeitsstudie u.a. neue Angebote im Bereich der Lifte und Pisten geplant, eine Beschneiungsanlage konzipiert, sinnvolle Sommerangebote benannt und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt.

Machbarkeitsstudie Rennsteig Ski- und Bergerlebnisarena Oberhof

Auftraggeber: Stadt Oberhof
Bearbeitung: 2008/09


Oberhof ist bisher vor allem als Austragungsort von Weltcups und Weltmeisterschaften im Biathlon, im Langlauf, der Nordischen Kombination und dem Rodelsport bekannt. Mit dem Fallbachhang besitzt Oberhof auch ein kleines alpines Skigebiet. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden die Möglichkeiten zum Ausbau des Alpinangebots sowie der Verknüpfung des Ortes mit dem einige Kilometer außerhalb gelegenen Skihang untersucht.

Grobkonzeption Bergerlebnispark Oberhof

Auftraggeber: Woodjump Hochseilgarten GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2008


Für die im Ganzheitlichen Entwicklungskonzept für die Rennsteigstadt Oberhof als Impulsprojekt formulierte Idee eines Bergerlebnisparks wurden mögliche Angebote definiert, auf den zur Verfügung stehenden Flächen verortet und die Investitionskosten berechnet. Die Grobkonzeption ist Basis für die Erstellung eines Business-Plans.

Entwicklungskonzept Wintersport im Thüringer Wald

Auftraggeber: Wirtschaftsministerium des Freistaates Thüringen
Bearbeitung: 2007/08


Gemeinsam mit dem Institut für Natursport und Ökologie an der Deutschen Sporthochschule Köln erfolgten eine Bestandserhebung der Schneesportinfrastruktur, eine klimatologische Bewertung, eine Potenzialanalyse, eine Markt- und Wettbewerbsanalyse sowie eine Leitbild- und Strategieentwicklung. Darauf aufbauend wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der für genau definierte Projekte in den Bereichen nordischer und alpiner Wintersport Angaben zu Kosten, Finanzierung, Trägern und Betreibung enthält, verbunden mit einem Ausblick auf die wirtschaftlichen Effekte, die bei Umsetzung der Maßnahmen zu erwarten sind.

Machbarkeitsstudie Tourismusprojekte Hochtaunus

Auftraggeber: Hochtaunuskreis
Bearbeitung: 2007/08


Machbarkeitsstudie für mehrere touristische Projekte auf dem Gebiet des Hochtaunuskreises: Skihang mit Aufstiegshilfe, ein Baumwipfelpfad und eine Sommerrodelbahn.

Zukunftskonzept und Machbarkeitsstudie für die Liftstandorte in Hellenthal/Eifel
Auftraggeber: Gemeinde Hellenthal
Bearbeitung: 2007/08


Erarbeiten von Entwicklungsmöglichkeiten der Skiliftstandorte unter Einbeziehung vorhandener Infrastrukturen und unter Ergänzung neuer Angebote, insbesondere im Hinblick auf den wirtschaftlichen Betrieb.
Analyse möglicher Standorte für die Umsetzung des Konzepts Bergplanet
Auftraggeber: Doppelmayr Seilbahnen GmbH
Bearbeitung: 2007/08


Die Firma Doppelmayr ist der weltweit führende Anbieter von Seilbahnen. Ziel der Bergplaneten ist es, in Ergänzung zu Skihallen ballungsraumnahe Möglichkeiten zum Erleben der ganzen Vielfalt des Schneesports zu schaffen. Zur kurzfristigen Umsetzung von zumindest ein bis zwei Bergplaneten, die zunächst in Deutschland erfolgen sollte, war die Identifikation und vertiefende Analyse einiger geeigneter Standorte erforderlich. Die dazu erforderliche Standortanalyse und Machbarkeitsstudie für den Vorzugsstandort erstellte Christoph Schrahe.
Vorstudie zur Machbarkeit Wintersportzentrum Langewiesen
Auftraggeber: Stadt Langewiesen
Bearbeitung: 2006


Vor dem Hintergrund der anstehenden Erstellung einer Konzeption für die Schneesportangebote im Thüringer Wald, bei dem potentielle Entwicklungsstandorte benannt werden sollen, erhielt die Stadt Langewiesen eine Einschätzung zu den Möglichkeiten einer Entwicklung von Angeboten im alpinen Schneesportbereich auf ihrer Gemarkung, insbesondere unter Berücksichtigung des Ortsteils Oehrenstock sowie des naturschutzfachlichen Konfliktpotenzials. Gegenstand der Vorstudie waren eine Plausibilitätsprüfung zur klimatischen Eignung, eine Terrainanalyse mit auf Basis eines digitalen Höhenmodells sowie die Kartierung und Bewertung von Schutzgebieten. Ergebnis war die Ausweisung geeigneter Geländekammern für die Erschließung als alpines Skigebiet.
Masterplan Alpinsport Harz
Auftraggeber: Harzer Verkehrsverband e.V.
Bearbeitung: 2003/2004


Im Rahmen dieses Masterplans sollten auf Basis einer Analyse des klimatologischen Raumpotenzials auf der Basis von SnowPlan sowie des sporträumlichen Potenzials auf Basis einer GIS-gestützten Terrainanalyse für die Beschneiung geeignete Flächen im Harz identifiziert und die alpinen Skigebiete im Harz im Rahmen eines Gesamtkonzepts überplant werden. Dazu wurden neben Maßnahmen im Bereich Beschneiung auch Maßnahmen im Bereich der Angebotspolitik und der sonstigen Infrastrukturentwicklung erarbeitet. Auch Markt- und Zielgruppenanalysen sowie die Bewertung des naturschutzfachlichen Konfliktpotenzials zählten zum Spektrum dieses Projekts.
Machbarkeitsstudie Winterangebote Panorama-Park Sauerland
Auftraggeber: Panorama-Park Sauerland GmbH
Bearbeitung: 2003


Für den Panorama-Park Sauerland wurden in einer Machbarkeitsstudie mögliche Winterangebote (Ski alpin, Snowboard, Rodel, Tubing, Winterwandern, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Scheespielland u.v.a.m.) entwickelt, die zu einer Saisonverlängerung des bislang nur im Sommer geöffneten Parks am Kamm des Rothaargebirges beitragen sollten. Dazu wurden neben einer Analyse des Beschneiungspotenzials mittels SnowPlan auch eine Break-Even-Analyse auf Basis der zu erwartenden Investitions-, Betriebs- und Finanzierungskosten erstellt und Empfehlungen zur Preis- und Angebotspolitik sowie zum Marketing gegeben. Grundsätzlich wurden die Erfolgsaussichten des Projekts jedoch kritisch beurteilt.
Feasibility-Study SnowWave Hahnenklee
Auftraggeber: Stadt Goslar
Bearbeitung: 2002


Bei diesem Projekt wurde die Machbarkeit einer Indoor-Schneesportanlage am Standort Hahnenklee im Harz untersucht. Zu diesem Zweck wurden umfangreiche Erhebungen in bestehenden Indoor-Schneesporteinrichtungen sowie eine Markt- und Wettbewerbsanalyse im Umfeld von Hahnenklee durchgeführt. Auf dieser Basis wurden für verschiedene Szenarien sowohl Besucherpotenziale für eine derartige Einrichtung am Standort Hahnenklee ermittelt als auch Kosten-/Erlösprognosen erstellt. Da sich das Projekt als nicht, bzw. nur unter großen Risiken als machbar erwies, wurden Alternativvorschläge für die Angebotsentwicklung in Hahnenklee erarbeitet.
Masterplan Wintersportarena Sauerland Stufe 2
Auftraggeber: Touristik-Zentrale Sauerland, Brilon, Deutschland
Bearbeitung: 2001-2002


Aufbauend auf den Ergebnissen der räumlichen Entwicklungskonzeption wurden in diesem Projekt in Kooperation mit der DSHS Köln konkrete Maßnahmen für die Aufwertung des Wintersportangebotes im Wintersportkerngebiet des Sauerlandes in den Bereichen Beschneiung, Lift- und Pistenkomfort, Vernetzung, Service, Gastronomie, Hotellerie, Leitsysteme, Skiverleih, Marketing, Vertrieb und Qualitätssicherung erarbeitet. Die Ergebnisse dienten dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen als Grundlage für den Einsatz von Fördermitteln für Projekte zur Qualitätssteigerung in den Skigebieten des Sauerlandes. Ziel war es, das Sauerland in fünf Jahren zur führenden Wintersportregion der deutschen Mittelgebirge zu entwickeln. Das Projekt wurde vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium gefördert. In der Saison 2005/06 betrug die Besucherzahl in den alpinen Skigebieten 1.000.000. Vor Erstellung des Masterplans waren es 300.000.
Räumliche Entwicklungskonzeption Wintersportarena Sauerland
Auftraggeber: Touristik-Zentrale Sauerland, Brilon, Deutschland
Bearbeitung: 2000-2001


Im Auftrag der Touristikzentrale Sauerland, des Tourismusverbandes Nordrhein-Westfalen sowie des Westdeutschen Skiverbandes wurde in Kooperation mit der DSHS Köln eine detaillierte Erhebung der bestehenden Wintersportinfrastruktur im Sauerland einschließlich einer Stärken/Schwächen-Analyse, einer Nachfrageanalyse sowie einer Marktpotentialbetrachtung und einer Abschätzung der wirtschaftlichen Bedeutung des Schneetourismus durchgeführt. Aufbauend auf diesen Erhebungen wurde eine räumliche Entwicklungskonzeption für die Wintersportangebote einschließlich Handlungsempfehlungen für die zukünftige Angebotsgestaltung erarbeitet. Das Projekt wurde vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium gefördert.
Machbarkeitsstudie Beschneiungsanlage Alberschwende/Vorarlberg
Auftraggeber: Ecosign Mountain Resort Planners Ltd., Whistler, Canada
Bearbeitung: 2001


Im Rahmen der Erstellung eines Skigebiets-Masterplans für das relativ niedrig aber verkehrsgünstig gelegene Skigebiet Alberschwende durch die renommierte Firma Ecosign Mountain Resort Planners übernahm Christoph Schrahe mit Hilfe von SnowPlan die Bewertung des Beschneiungspotenzials im Sinne einer Optimierung der zu errichtenden Schneeanlage.
Wirtschaftlichkeitsanalyse Beschneiungsanlage Bocksberg
Auftraggeber: KVG Goslar-Hahnenklee, Hahnenklee, Deutschland
Bearbeitung: 2000


Die Bocksberg-Seilbahnen verfügten über eine Baugenehmigung zum Bau einer Beschneiungsanlage für die 1,2 km lange Talabfahrt vom Bocksberg-Gipfel nach Hahnenklee. Gegen diese Baugenehmigung wurde seitens eines Naturschutzverbandes Klage mit dem Ziel eingereicht, das Projekt zu stoppen. Die Projektgegner argumentierten, dass die Anlage entgegen der für die Baugenehmigung eingereichten Unterlagen nicht wirtschaftlich zu betreiben wäre. Durch ein von Christoph Schrahe erstelltes Gutachten konnte dem Gericht bewiesen werden, dass die Tragfähigkeit des Projektes gegeben ist. Das Urteil fiel daher zu Gunsten der Bocksberg-Seilbahn aus. Die Beschneiungsanlage am Bocksberg ging nach zweimonatiger Bauzeit im November 2001 in Betrieb.
Entwicklungskonzept Sommer- und Wintersportgebiet Monschau-Rohren
Auftraggeber: Sommer- und Wintersportzentrum Monschau-Rohren
Bearbeitung: 2000


Das "Sommer- und Wintersportzentrum Monschau-Rohren" gehört mit rund 250.000 Besuchern im Jahr zu den wichtigsten touristischen Zielen im Landkreis Aachen und insbesondere im Bereich Monschau/Eifel. In Zusammenhang mit Überlegungen zur Nachfolgeregelung erstellte Christoph Schrahe ein Entwicklungskonzept, welches das Potenzial für die wirtschaftliche Tragfähigkeit verschiedener zusätzlicher Angebotsbestandteile aufzeigte und Hinweise für die künftige Positionierung des Freizeitkomplexes gab.
Machbarkeitsstudie Beschneiungsanlage Postwiese
Auftraggeber: Postwiesenskigebiet, Neuastenberg, Deutschland
Bearbeitung: 1999 (Begleitberatung bis 2002)


Planung einer Beschneiungsanlage für das Postwiesen-Skigebiet in Winterberg-Neuastenberg. Besonderes Augenmerk galt bei diesem, im klimatischen Grenzbereich gelegenen Projekt der Dimensionierung der Beschneiungsanlage hinsichtlich der erforderlichen Schneikapazität. Weiterhin wurde eine Abstimmung der zu beschneienden Fläche auf die vorhandenen Liftkapazitäten vorgenommen, wodurch Investitionen in erheblichem Umfang eingespart werden konnten. Die Betrachtung der betriebs- und regionalwirtschaftlichen Aspekte zeigte die Rahmenbedingungen für die Tragfähigkeit des Projektes auf. Der Postwiesen-Liftgesellschaft gelang es dadurch, für das Projekt eine öffentliche Förderung in Höhe von 850.000 Euro zu erhalten. Die Anlage wurde am 6. Dezember 2002 in Betrieb genommen und bescherte der Liftgesellschaft bereits im ersten Betriebsjahr die umsatzmäßig beste Saison ihres mehr als dreißigjährigen Bestehens. Es konnten 92 Betriebstage erzielt werden (ohne Beschneiung wären es nur 35 gewesen). Auch in den folgenden Wintern konnten seither durchschnittlich mehr als 90 Betriebstage erzielt werden. In der Saison 2005/06 erreichten die Umsatzerlöse das achtfache Niveau der Jahre vor der Installation der Anlage.