Marktanalysen und Besucherprognosen

Besuchsprognose und Ermittlung regionalökonomischer Effekte Seilbahn Schierke

Auftraggeber: Bürger GmbH
Bearbeitung: 2015

Nach mehr als 15 Jahren Planung steht das Vorhaben der Anbindung des Ostharzer Ferienortes Schierke an den Wurmberg, das größte Skigebiet der Region, nunmehr kurz vor der Umsetzung. Eine Investorengruppe will für den Bau einer 10 EUB von Schierke auf den Winterberg rund 15 Mio. Euro aufwenden. Die zugehörige Beschneiungsanlage wird durch die Stadt Wernigerode errichtet. Wegen der Lage des Vorhabengebietes im bzw. am Nationalpark Harz und ungeklärter Finanzierung hatt sich dieses für die Tourismuswirtschaft in Schierke so bedeutende Vorhaben immer wieder verzögert. Wie bedeutend die Umsetzung für die Region wäre, hat Montenius Consult nun im Rahmen einer Untersuchung der regionalökonomischen Effekte belegt. Dabei wurde als zentraler Baustein auch eine Prognose der zu erwartenden Besuchszahlen und Umsätze erstellt. Das im Auftrag der Investoren erstellte Gutachten wird den Genehmigungs- und Finanzierungsprozess unterstützen, so dass spätestens zum Winter 2017/18 das erste bundesländerübegreifende Skigebiet Deutschlands entsteht.

Wirtschaftlichkeitsberechnung Ausbau Skiarena Silbersattel

Auftraggeber: Stadt Steinach/Thüringen
Bearbeitung: 2015

Der seit 2008 geplante Ausbau der Skiarena Silbersattel, dem größten Skigebiet im Thüringer Wald, soll 2016 endlich beginnen. Dazu hat Montenius Consult gemeinsam mit der Firma Klenkhart & Partner sowie dem Ingenieurbüro Schweiger ein Ausbaukonzept erarbeitet. Ausgehend von den darin geplanten Maßnahmen erstellte Montenius Consult eine Besucherprognose und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung. Diese dienen als Grundlagen für die Genehmigung der Finanzierung durch die Kommunalaufsicht sowie der Bewilligung der Fördermittel durch die Thüringer Aufbaubank.

Marktforschung Wintersport-Arena Sauerland

Auftraggeber: Wintersport-Arena Sauerland e.V.
Bearbeitung: 2012-2015

Die Wintersport-Arena Sauerland hat sich in den vergangenen Jahren als investitionsfreudigste Wintersportregion Deutschlands einen Namen gemacht. Zum Winter 2012/13 entstanden dort die erste Achtersesselbahn und das größte Skigebiet Deutschlands. Auch eine neue Qualitätsinitiative ging zum Auftakt dieser Saison an den Start: Die onlinegestützte Besucherbefragung auf Basis des von Montenius Consult entwickelten Research- und Benchmarkingtools Qualitätsmonitor Freizeit. Insgesamt zunächst acht Skigebiete im Sauerland werden in den kommenden Jahren mit Hilfe des Qualitätsmonitors Freizeit (QMF) die Kundenzufriedenheit messen, Gästebedürfnisse ermitteln und branchenweites Benschmarking durchführen. Letzteres wird durch die zeitgleiche Einführung des QMF in weiteren Skigebieten der deutschen Mittelgebirge ermöglicht.

Wirtschaftliche Bedeutung Skigebiet Feldberg

Auftraggeber: DSHS
Bearbeitung: 2013/14

Rund 40 Millionen Euro - das ist der Beitrag, den allein das zwischen Fahler Loch und Seebuck gelegene Skigebiet Feldberg pro Saison zu den touristischen Bruttoumsätzen im Hochschwarzwald beiträgt. In einer Regionalwirtschaftlickeitsanalyse ermittelte die Firma Montenius Consult nicht nur die vom Winterbetrieb am Feldberg ausgehenden Bruttoumsätze sondern auch die daraus resultierenden Einkommenseffekte, Arbeitsplätze und fiskalischen Effekte. Auftraggeber dieser Studie war das Institut für Natursport und Ökologie an der Deutschen Sporthochschule Köln, das ein Konzept zur nachhaltigen Entwicklung der Sporttourismus-Destination Feldberg erarbeitete.

Machbarkeitsstudie Bergwelt Sophienhöhe

Auftraggeber: RWE Power AG
Bearbeitung: 2011/12

Im Auftrag der RWE Power AG untersuchte Montenius Consult die Potenziale zur Ansiedlung kommerzieller Freizeitangebote auf der Sophienhöhe, der Abraumhalde des Tagebaus Hambach, die mit einer Höhe von mehr als 200 m und einer Fläche von 22 Quadratkilometern das größte Landschaftsbauwerk Deutschlands ist. Dabei lieferte Montenius Consult ein Gesamtkonzept von der Ideenentwicklung über die Grobkonzeption bis zum Business-Plan einschließlich Kalkulation der voraussichtlichen Kosten und Erlöse. Grundidee ist dabei die Nutzung der Gravitation für eine Vielzahl unterschiedlicher Freizeitangebote, vom Downhillbiken über Sommerrodeln, Monsterrollern, Paragliden und Zorbing bis zum Flug an der Zip-Line – zugänglich gemacht durch eine zentrale Aufstiegshilfe auf das Haldenplateau. Gegenwärtig laufen die planungsrechtlichen Vorbereitungen zur Umsetzung. Nähere Informationen, u.a. ein Imagefilm zum Projekt, unter www.bergwelt-sophienhoehe.de

Besucher- und Erlösprognose Skigebiet Hundseck

Auftraggeber: Bühlertallifte Hundseck GbR
Bearbeitung: 2011

Der Bühlertallift am Hundseck im Nordschwarzwald plant den Bau einer Beschneiungsanlage sowie mittelfristig die Reaktivierung der vor zwei Jahren stillgelegten Hundsecklifte und die Schaffung einer Verbindung zwischen den beiden beliebten Arealen an der Schwarzwaldhochstrasse. Dadurch würde eine im Nordschwarzwald einzigartige Skischaukel geschaffen. Für die erste Ausbaustufe führt die Firma Montenius Consult eine Besucher- und Erlösprognose als Grundlage für die Finanzierung des Vorhabens durch. Diese basierte auf einer Simulation der in Folge der Installation der Beschneiungsanlage zu erwartenden Schneebedingungen und der daraus resultierenden Anzahl an Betriebstagen. Die erste Ausbaustufe wurde zur Saison 2012/13 umgesetzt und erwies sich als überaus erfolgreich.

Besucherprognose Seilbahn Bursa-Uludag

Auftraggeber: Şentürkler Mühendislik Müteahhitlik İnşaat Taahhüt Turizm Sanayi ve Ticaret A.Ş.
Bearbeitung: 2011

Der türkische Mischkonzern Şentürkler plant den Ersatz und die Erweiterung der Seilbahn von Bursa auf den Uludag. Durch eine verlängerte Trassenführung soll die Bahn ab der Saison 2012/13 von der Millionenstadt direkt an den Rand der Pisten des populärsten türkischen Skigebiets führen. Mit einer Länge von über acht Kilometern wird es sich dann um die längste Einseilumlaufbahnen der Welt handeln. Montenius Consult wurde mit der Durchführung einer Marktanalyse und einer darauf basierenden Besucherprognose beauftragt. Ausgehend vom positiven Ergebnis der Machbarkeitsstudie wurde die italienische Firma Leitner mit dem Bau der Bahn beauftragt.

Besucherprognose Skigebiet Wurmberg

Auftraggeber: Wurmberg-Seilbahn GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2010

Für den geplanten Ausbau des Skigebietes am Wurmberg im Harz erstellte Montenius Consult eine Besucher- und Erlösprognose. Dies fand Eingang in die betriebswirtschaftliche Gesamtplanung als Basis für die Finanzierung des Vorhabens, das zum Winter 2012/13 komplett umgesetzt wird.

Standortanalyse für ein Hotelprojekt in Söll

Auftraggeber: gamon&partner Unternehmensberatung GmbH
Bearbeitung: 2009

Für das im Tiroler Ferienort Söll geplante Blue Vital Hotel, ein Haus im Vier-Sterne-Segment, erstellte die Firma Montenius Consult eine umfassende Standortanalyse. Die Analyse beinhaltete eine Betrachtung der Angebots- und Nachfragesituation sowohl in Söll als auch in der Tourismusregion Wilder Kaiser sowie eine Untersuchung des Hotelmarkts in Tirol.

Besucherprognose Rennsteig-Therme

Auftraggeber: Stadt Oberhof
Bearbeitung: 2009

Für die seit Anfang Oktober 2008 geschlossene Rennsteig Therme im Thüringer Wintersportort Oberhof wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Aus- und Umbaukonzepte vorgelegt. Im Auftrag der Stadt Oberhof erstellte die Firma Montenius Consult eine Besucherprognose für das aktuelle Umgestaltungskonzept.

Zukunftskonzept und Machbarkeitsstudie für die Liftstandorte in Hellenthal/Eifel
Auftraggeber: Gemeinde Hellenthal
Bearbeitung: 2007/08


Erarbeiten von Entwicklungsmöglichkeiten der Skiliftstandorte unter Einbeziehung vorhandener Infrastrukturen und unter Ergänzung neuer Angebote, insbesondere im Hinblick auf den wirtschaftlichen Betrieb.
Zukunftskonzept und Machbarkeitsstudie für die Liftstandorte in Hellenthal/Eifel
Auftraggeber: Gemeinde Hellenthal
Bearbeitung: 2007/08


Erarbeiten von Entwicklungsmöglichkeiten der Skiliftstandorte unter Einbeziehung vorhandener Infrastrukturen und unter Ergänzung neuer Angebote, insbesondere im Hinblick auf den wirtschaftlichen Betrieb.
Masterplan Alpinsport Harz
Auftraggeber: Harzer Verkehrsverband e.V.
Bearbeitung: 2003/2004


Im Rahmen dieses Masterplans sollten auf Basis einer Analyse des klimatologischen Raumpotenzials auf der Basis von SnowPlan sowie des sporträumlichen Potenzials auf Basis einer GIS-gestützten Terrainanalyse für die Beschneiung geeignete Flächen im Harz identifiziert und die alpinen Skigebiete im Harz im Rahmen eines Gesamtkonzepts überplant werden. Dazu wurden neben Maßnahmen im Bereich Beschneiung auch Maßnahmen im Bereich der Angebotspolitik und der sonstigen Infrastrukturentwicklung erarbeitet. Auch Markt- und Zielgruppenanalysen sowie die Bewertung des naturschutzfachlichen Konfliktpotenzials zählten zum Spektrum dieses Projekts.
Machbarkeitsstudie Winterangebote Panorama-Park Sauerland
Auftraggeber: Panorama-Park Sauerland GmbH
Bearbeitung: 2003


Für den Panorama-Park Sauerland wurden in einer Machbarkeitsstudie mögliche Winterangebote (Ski alpin, Snowboard, Rodel, Tubing, Winterwandern, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Scheespielland u.v.a.m.) entwickelt, die zu einer Saisonverlängerung des bislang nur im Sommer geöffneten Parks am Kamm des Rothaargebirges beitragen sollten. Dazu wurden neben einer Analyse des Beschneiungspotenzials mittels SnowPlan auch eine Break-Even-Analyse auf Basis der zu erwartenden Investitions-, Betriebs- und Finanzierungskosten erstellt und Empfehlungen zur Preis- und Angebotspolitik sowie zum Marketing gegeben. Grundsätzlich wurden die Erfolgsaussichten des Projekts jedoch kritisch beurteilt.
Feasibility-Study SnowWave Hahnenklee
Auftraggeber: Stadt Goslar
Bearbeitung: 2002


Bei diesem Projekt wurde die Machbarkeit einer Indoor-Schneesportanlage am Standort Hahnenklee im Harz untersucht. Zu diesem Zweck wurden umfangreiche Erhebungen in bestehenden Indoor-Schneesporteinrichtungen sowie eine Markt- und Wettbewerbsanalyse im Umfeld von Hahnenklee durchgeführt. Auf dieser Basis wurden für verschiedene Szenarien sowohl Besucherpotenziale für eine derartige Einrichtung am Standort Hahnenklee ermittelt als auch Kosten-/Erlösprognosen erstellt. Da sich das Projekt als nicht, bzw. nur unter großen Risiken als machbar erwies, wurden Alternativvorschläge für die Angebotsentwicklung in Hahnenklee erarbeitet.
Masterplan Wintersportarena Sauerland Stufe 2
Auftraggeber: Touristik-Zentrale Sauerland, Brilon, Deutschland
Bearbeitung: 2001-2002


Aufbauend auf den Ergebnissen der räumlichen Entwicklungskonzeption wurden in diesem Projekt in Kooperation mit der DSHS Köln konkrete Maßnahmen für die Aufwertung des Wintersportangebotes im Wintersportkerngebiet des Sauerlandes in den Bereichen Beschneiung, Lift- und Pistenkomfort, Vernetzung, Service, Gastronomie, Hotellerie, Leitsysteme, Skiverleih, Marketing, Vertrieb und Qualitätssicherung erarbeitet. Die Ergebnisse dienten dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen als Grundlage für den Einsatz von Fördermitteln für Projekte zur Qualitätssteigerung in den Skigebieten des Sauerlandes. Ziel war es, das Sauerland in fünf Jahren zur führenden Wintersportregion der deutschen Mittelgebirge zu entwickeln. Das Projekt wurde vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium gefördert. In der Saison 2005/06 betrug die Besucherzahl in den alpinen Skigebieten 1.000.000. Vor Erstellung des Masterplans waren es 300.000.
Räumliche Entwicklungskonzeption Wintersportarena Sauerland
Auftraggeber: Touristik-Zentrale Sauerland, Brilon, Deutschland
Bearbeitung: 2000-2001


Im Auftrag der Touristikzentrale Sauerland, des Tourismusverbandes Nordrhein-Westfalen sowie des Westdeutschen Skiverbandes wurde in Kooperation mit der DSHS Köln eine detaillierte Erhebung der bestehenden Wintersportinfrastruktur im Sauerland einschließlich einer Stärken/Schwächen-Analyse, einer Nachfrageanalyse sowie einer Marktpotentialbetrachtung und einer Abschätzung der wirtschaftlichen Bedeutung des Schneetourismus durchgeführt. Aufbauend auf diesen Erhebungen wurde eine räumliche Entwicklungskonzeption für die Wintersportangebote einschließlich Handlungsempfehlungen für die zukünftige Angebotsgestaltung erarbeitet. Das Projekt wurde vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium gefördert.
Machbarkeitsstudie Beschneiungsanlage Postwiese
Auftraggeber: Postwiesenskigebiet, Neuastenberg, Deutschland
Bearbeitung: 1999 (Begleitberatung bis 2002)


Planung einer Beschneiungsanlage für das Postwiesen-Skigebiet in Winterberg-Neuastenberg. Besonderes Augenmerk galt bei diesem, im klimatischen Grenzbereich gelegenen Projekt der Dimensionierung der Beschneiungsanlage hinsichtlich der erforderlichen Schneikapazität. Weiterhin wurde eine Abstimmung der zu beschneienden Fläche auf die vorhandenen Liftkapazitäten vorgenommen, wodurch Investitionen in erheblichem Umfang eingespart werden konnten. Die Betrachtung der betriebs- und regionalwirtschaftlichen Aspekte zeigte die Rahmenbedingungen für die Tragfähigkeit des Projektes auf. Der Postwiesen-Liftgesellschaft gelang es dadurch, für das Projekt eine öffentliche Förderung in Höhe von 850.000 Euro zu erhalten. Die Anlage wurde am 6. Dezember 2002 in Betrieb genommen und bescherte der Liftgesellschaft bereits im ersten Betriebsjahr die umsatzmäßig beste Saison ihres mehr als dreißigjährigen Bestehens. Es konnten 92 Betriebstage erzielt werden (ohne Beschneiung wären es nur 35 gewesen). Auch in den folgenden Wintern konnten seither durchschnittlich mehr als 90 Betriebstage erzielt werden. In der Saison 2005/06 erreichten die Umsatzerlöse das achtfache Niveau der Jahre vor der Installation der Anlage.