Klimastudien

Besucher- und Erlösprognose Skigebiet Hundseck

Auftraggeber: Bühlertallifte Hundseck GbR
Bearbeitung: 2011

Der Bühlertallift am Hundseck im Nordschwarzwald plant den Bau einer Beschneiungsanlage sowie mittelfristig die Reaktivierung der vor zwei Jahren stillgelegten Hundsecklifte und die Schaffung einer Verbindung zwischen den beiden beliebten Arealen an der Schwarzwaldhochstrasse. Dadurch würde eine im Nordschwarzwald einzigartige Skischaukel geschaffen. Für die erste Ausbaustufe führt die Firma Montenius Consult eine Besucher- und Erlösprognose als Grundlage für die Finanzierung des Vorhabens durch. Diese basierte auf einer Simulation der in Folge der Installation der Beschneiungsanlage zu erwartenden Schneebedingungen und der daraus resultierenden Anzahl an Betriebstagen. Die erste Ausbaustufe wurde zur Saison 2012/13 umgesetzt und erwies sich als überaus erfolgreich.

Ermittlung Beschneiungspotenzial Skigebiet Wurmberg

Auftraggeber: Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2008

Der Wurmberg ist das größte Skigebiet im Harz und plante neben der Errichtung zusätzlicher Liftanlagen und Pisten auch die Installation einer flächendeckenden Beschneiungsanlage. Als Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsberechnungen sowie zur Unterstützung im Rahmen der politischen Uberzeugungsarbeit und des aufwändigen Genehmigungsverfahrens für dieses Projekt, wurde eine Simulation der Beschneiungsanlage durchgeführt. Die Anlage befindet sich im Frühjahr 2013 im Bau und wird zur Wintersaison 2013/14 in Betrieb gehen.

Zukunftskonzept und Machbarkeitsstudie für die Liftstandorte in Hellenthal/Eifel
Auftraggeber: Gemeinde Hellenthal
Bearbeitung: 2007/08


Erarbeiten von Entwicklungsmöglichkeiten der Skiliftstandorte unter Einbeziehung vorhandener Infrastrukturen und unter Ergänzung neuer Angebote, insbesondere im Hinblick auf den wirtschaftlichen Betrieb.
Vorstudie zur Machbarkeit Wintersportzentrum Langewiesen
Auftraggeber: Stadt Langewiesen
Bearbeitung: 2006


Vor dem Hintergrund der anstehenden Erstellung einer Konzeption für die Schneesportangebote im Thüringer Wald, bei dem potentielle Entwicklungsstandorte benannt werden sollen, erhielt die Stadt Langewiesen eine Einschätzung zu den Möglichkeiten einer Entwicklung von Angeboten im alpinen Schneesportbereich auf ihrer Gemarkung, insbesondere unter Berücksichtigung des Ortsteils Oehrenstock sowie des naturschutzfachlichen Konfliktpotenzials. Gegenstand der Vorstudie waren eine Plausibilitätsprüfung zur klimatischen Eignung, eine Terrainanalyse mit auf Basis eines digitalen Höhenmodells sowie die Kartierung und Bewertung von Schutzgebieten. Ergebnis war die Ausweisung geeigneter Geländekammern für die Erschließung als alpines Skigebiet.
Masterplan Alpinsport Harz
Auftraggeber: Harzer Verkehrsverband e.V.
Bearbeitung: 2003/2004


Im Rahmen dieses Masterplans sollten auf Basis einer Analyse des klimatologischen Raumpotenzials auf der Basis von SnowPlan sowie des sporträumlichen Potenzials auf Basis einer GIS-gestützten Terrainanalyse für die Beschneiung geeignete Flächen im Harz identifiziert und die alpinen Skigebiete im Harz im Rahmen eines Gesamtkonzepts überplant werden. Dazu wurden neben Maßnahmen im Bereich Beschneiung auch Maßnahmen im Bereich der Angebotspolitik und der sonstigen Infrastrukturentwicklung erarbeitet. Auch Markt- und Zielgruppenanalysen sowie die Bewertung des naturschutzfachlichen Konfliktpotenzials zählten zum Spektrum dieses Projekts.
Machbarkeitsstudie Winterangebote Panorama-Park Sauerland
Auftraggeber: Panorama-Park Sauerland GmbH
Bearbeitung: 2003


Für den Panorama-Park Sauerland wurden in einer Machbarkeitsstudie mögliche Winterangebote (Ski alpin, Snowboard, Rodel, Tubing, Winterwandern, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Scheespielland u.v.a.m.) entwickelt, die zu einer Saisonverlängerung des bislang nur im Sommer geöffneten Parks am Kamm des Rothaargebirges beitragen sollten. Dazu wurden neben einer Analyse des Beschneiungspotenzials mittels SnowPlan auch eine Break-Even-Analyse auf Basis der zu erwartenden Investitions-, Betriebs- und Finanzierungskosten erstellt und Empfehlungen zur Preis- und Angebotspolitik sowie zum Marketing gegeben. Grundsätzlich wurden die Erfolgsaussichten des Projekts jedoch kritisch beurteilt.
Analyse des Beschneiungspotenzials für den Kurpfalz-Park Wachenheim
Auftraggeber: Kurpfalz-Park GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2003


Für den Kurpfalz-Park Sauerland wurden in einer Machbarkeitsstudie mögliche Schneeangebote entwickelt, die zu einer Saisonverlängerung des Parks beitragen sollten. Dazu wurden neben einer Analyse des Beschneiungspotenzials an diesem klimatisch sehr grenzwertigen Standort mittels SnowPlan auch eine Break-Even-Analyse auf Basis der zu erwartenden Investitions-, Betriebs- und Finanzierungskosten erstellt.
Machbarkeitsstudie Beschneiungsanlage Alberschwende/Vorarlberg
Auftraggeber: Ecosign Mountain Resort Planners Ltd., Whistler, Canada
Bearbeitung: 2001


Im Rahmen der Erstellung eines Skigebiets-Masterplans für das relativ niedrig aber verkehrsgünstig gelegene Skigebiet Alberschwende durch die renommierte Firma Ecosign Mountain Resort Planners übernahm Christoph Schrahe mit Hilfe von SnowPlan die Bewertung des Beschneiungspotenzials im Sinne einer Optimierung der zu errichtenden Schneeanlage.
Wintersportorientierte Klimaanalyse
Auftraggeber: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Deutschland
Bearbeitung: 2000


Das Land Nordrhein-Westfalen verfügt als bevölkerungsreichstes Bundesland über ein großes Potential für Wintersportangebote. Die Wintersportinfrastruktur in den Skigebieten des Landes ist jedoch nicht entsprechend entwickelt. Dies liegt hauptsächlich an der mangelnden natürlichen Schneesicherheit der Skigebiete, die auch eine Investitionsunsicherheit für deren Betreiber bedeutet. Mit Hilfe einer Klimaanalyse für das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen wurde geklärt, ob und wo es in diesem Bundesland mit Hilfe technischer Beschneiung möglich wäre, eine den betriebswirtschaftlichen Mindestanforderungen ent-sprechende Skisaison zu gewährleisten.
Wirtschaftlichkeitsanalyse Beschneiungsanlage Bocksberg
Auftraggeber: KVG Goslar-Hahnenklee, Hahnenklee, Deutschland
Bearbeitung: 2000


Die Bocksberg-Seilbahnen verfügten über eine Baugenehmigung zum Bau einer Beschneiungsanlage für die 1,2 km lange Talabfahrt vom Bocksberg-Gipfel nach Hahnenklee. Gegen diese Baugenehmigung wurde seitens eines Naturschutzverbandes Klage mit dem Ziel eingereicht, das Projekt zu stoppen. Die Projektgegner argumentierten, dass die Anlage entgegen der für die Baugenehmigung eingereichten Unterlagen nicht wirtschaftlich zu betreiben wäre. Durch ein von Christoph Schrahe erstelltes Gutachten konnte dem Gericht bewiesen werden, dass die Tragfähigkeit des Projektes gegeben ist. Das Urteil fiel daher zu Gunsten der Bocksberg-Seilbahn aus. Die Beschneiungsanlage am Bocksberg ging nach zweimonatiger Bauzeit im November 2001 in Betrieb.
Machbarkeitsstudie Beschneiungsanlage Postwiese
Auftraggeber: Postwiesenskigebiet, Neuastenberg, Deutschland
Bearbeitung: 1999 (Begleitberatung bis 2002)


Planung einer Beschneiungsanlage für das Postwiesen-Skigebiet in Winterberg-Neuastenberg. Besonderes Augenmerk galt bei diesem, im klimatischen Grenzbereich gelegenen Projekt der Dimensionierung der Beschneiungsanlage hinsichtlich der erforderlichen Schneikapazität. Weiterhin wurde eine Abstimmung der zu beschneienden Fläche auf die vorhandenen Liftkapazitäten vorgenommen, wodurch Investitionen in erheblichem Umfang eingespart werden konnten. Die Betrachtung der betriebs- und regionalwirtschaftlichen Aspekte zeigte die Rahmenbedingungen für die Tragfähigkeit des Projektes auf. Der Postwiesen-Liftgesellschaft gelang es dadurch, für das Projekt eine öffentliche Förderung in Höhe von 850.000 Euro zu erhalten. Die Anlage wurde am 6. Dezember 2002 in Betrieb genommen und bescherte der Liftgesellschaft bereits im ersten Betriebsjahr die umsatzmäßig beste Saison ihres mehr als dreißigjährigen Bestehens. Es konnten 92 Betriebstage erzielt werden (ohne Beschneiung wären es nur 35 gewesen). Auch in den folgenden Wintern konnten seither durchschnittlich mehr als 90 Betriebstage erzielt werden. In der Saison 2005/06 erreichten die Umsatzerlöse das achtfache Niveau der Jahre vor der Installation der Anlage.