Betriebswirtschaftliche Analysen und Finanzplanung

Wirtschaftlichkeitsrechnung Erlebnis- und Aktivpark Silbersattel

Auftraggeber: Stadt Steinach | Bearbeitung: 2018/19

Die heute unter dem Namen Thüringen Alpin firmierende Skiarena Silbersattel ist das größte alpine Skigebiet im Bundesland Thüringen. Nach Jahren der Planung scheint das Vorhaben zur Sicherung und Ausbau des beliebten Skiareals mit Aufstellung eines Bebauungsplans nun auf die Zielgerade zu kommen. Die aktuelle Planung sieht den Bau einer 10er-Gondelbahn vom Stadion in Steinach bis auf den Gipfel des Fellbergs, einen Ersatz des vorhandenen Doppelsessellifts durch eine Vierersesselbahn, einen Ausbau der Beschneiung sowie des Bikeparks vor. Mit zwei neuen Pisten und dann 290 Höhenmetern würde das Skigebiet seine führende Position in der Region weiter ausbauen. Als Bauherr wird die Stadt Steinach auftreten, die den Betrieb der Anlage jedoch ausschreiben wird. Das Land Thüringen fördert die Investition mit einem zweistelligen Millionenbetrag.

Gegenstand der Wirtschaftlichkeitsrechnung, die Montenius Consult im Auftrag der Stadt Steinach durchgeführt hat, war insbesondere die Klärung der Frage, ob ein Pächter aus dem Betrieb heraus eine Pacht erwirtschaften könne, welche die bei der Stadt in Folge der Finanzierung des kommunalen Eigenanteils entstehenden finanziellen Lasten vollständig ausgleichen kann. Die Ergebnisse wurden am 29. Januar 2019 im Rahmen eines Pressetermins vorgestellt.

Hier der Bericht des MDR-Fernsehens.

Aktualisierung Wirtschaftlichkeitsrechnung Seilbahn Stöckerkopf

Auftraggeber: Baiersbronn Touristik | Bearbeitung: 2018

Baiersbronn ist vor allem bekannt für Spitzenhotellerie und Sterneköche. Auf die Gemeinde im Murggtal entfällt aber auch ein Großteil des Nationalparks Schwarzwald und sie ist ein beliebtes Urlaubsziel von Wanderen und Familien. Am 790 Meter hohen Stöckerkopf bietet der Ort zudem die attraktivste Skipiste im Nordschwarzwald, ein hervorragendes Flugsportrevier, Abfahrten für Mountain Carts und die Glasmännlehütte. Erschlossen wird der Berg seit 50 Jahren durch eine Doppelsesselbahn. Montenius Consult prüfte die Möglichkeiten für einen Ersatz der Bahn. Die Machbarkeitsstudie beleuchtete verschiedene Trassenvarianten, darunter auch solche, die einen direkten Anschluss der Bahn an den Baiersbronner Bahnhof bieten würden. Für alle Varianten wurden Wirtschaftlichkeitsrechnungen unter unterschiedlichen Prämissen erstellt sowie Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten diskutiert. Als Vorzugsvariante erwies sich ein Ersatz der Bahn durch eine Kleinkabinenbahn auf weitgehend unveränderter Trassenführung. Nach Durchführung einer technischen Machbarkeitsstudie durch das Ingenieurbüro Schweiger aktualisierte Montenius Consult 2018 die Wirtschaftlichkeitsrechnung als Grundlage für eine Investorensuche.

Wirtschaftlichkeitsrechnung Sonnwendjochbahn Kramsach/Tirol

Auftraggeber: Verein Naturjuwel Rofan | Bearbeitung: 2018

In Kramsach in Tirol hat sich ein Verein formiert, der die bereits vor einigen Jahren stillgelegte Sonnwendjochbahn wieder aktivieren will, um das herrliche Wandergebiet im Rofan zugänglich zu machen. Favorisierte Variante seitens des Vereins war der Bau einer Doppelsesselbahn unter Verwendung der noch bestehenden Stützen des alten Sessellifts, wofür die Schweizer Firma BMF ein Festpreisangebot unterbreitet hatte. Aufgabe von Montenius Consult war es, dieses Vorhaben auf seine potenzielle Wirtschaftlichkeit hin zu untersuchen und der Variante einer Umlaufbahn mit Zehnergondeln gegenüberzustellen. Kernaufgabe war dabei die Besuchs- und Erlösprognose vor dem Hintergrund des dicht besetzten Wettbewerbsumfelds im Seilbahnbereich und unter Berücksichtigung vorhandener Vertriebstools wie der Alpachtal Seenland Card.

Wirtschaftlichkeitsrechnung Neubau Turmbergbahn

Auftraggeber: Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH | Bearbeitung: 2017/18

Die Turmbergseilbahn ist die älteste Standseilbahn Deutschlands. Vor dem Hintergrund der 2019 auslaufenden Konzession haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe eine Machbarkeitsstudie beauftragt, bei der Montenius Consult den Part der Besucherprognose und Wirtschaftlichkeitsrechnung für zwei Vorzugsvarianten übernommen hat.

Wirtschaftlichkeitsrechnung Masterplan Wander- und Skigebiet Hörnle Bad Kohlgrub

Auftraggeber: Hörnle Schwebebahn GmbH & Co. Schlepplift KG | Bearbeitung: 2017

Die Firma Klenkhart & Partner ZT Consulting hat einen Masterplan für die Modernisierung und Optimierung des Ausflugsbergs Hörnle in Bad Kohlgrub vorgelegt, der Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 21,5 Millionen Euro vorsieht. Davon sind rund 14,6 Millionen Euro dem Investitionspaket Bahn im engeren Sinne zugerechnet worden. Für die Finanzierung dieser Investition sollen Fördermittel im Umfang von etwa 30 Prozent des Gesamtvolumens in Anspruch genommen werden. Als Grundlage für die Aufbringung der Komplementärfinanzierung von gut 10,2 Millionen Euro bedürfte es einer fundierten Berechnung der zu erwartenden Wirtschaftlichkeit des Vorhabens. Diese Wirtschaftlichkeitsberechnung wurde durch Montenius Consult erstellt. Sie umfasste neben dem Betrieb einer neuen 10er Einseilumlaufbahn als Ersatz für die 50 Jahre alte Doppelsesselbahn auch die Wirtschaftlichkeit einer Winterrodelbahn und Mountaincart Strecke, einer neuen Berggastronomie sowie der projektierten Parkplatzerweiterung.

Business-Plan Ausbau Skiarena Silbersattel

Auftraggeber: Stadt Steinach | Bearbeitung: 2015

Der seit 2008 geplante Ausbau der Skiarena Silbersattel, dem größten Skigebiet im Thüringer Wald, soll 2016 endlich beginnen. Dazu hat Montenius Consult gemeinsam mit der Firma Klenkhart & Partner sowie dem Ingenieurbüro Schweiger ein Ausbaukonzept erarbeitet. Ausgehend von den darin geplanten Maßnahmen erstellte Montenius Consult eine Besucherprognose und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung. Diese dienen als Grundlagen für die Genehmigung der Finanzierung durch die Kommunalaufsicht sowie der Bewilligung der Fördermittel durch die Thüringer Aufbaubank.

Betriebswirtschaftliche Planung Ausbau Skigebiet Wurmberg

Auftraggeber: Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2011/12

Im Rahmen der Akquisition von Fördermitteln sowie der Finanzierung des Ausbauvorhabens der Wurmbergseilbahn (Gesamtprojektvolumen mehr als 10,0 Mio. Euro) erstellte Montenius Consult bankfähige Unterlagen einschließlich einer Plan-GuV sowie einer monatlich aufgelösten Liquiditätsvorausschau über die gesamte Laufzeit der Finanzierung. Die Wurmbergseilbahn konnte auf dieser Grundlage erfolgreich Fördermittel des Landes Niedersachsen in Höhe von 2,0 Mio. Euro einwerben und darüber hinaus die Gesamtfinanzierung des Vorhabens sicherstellen. Der Ausbau des Skigebietes Wurmberg wurde zur Wintersaison 2013/14 abgeschlossen.

Machbarkeitsstudie Bergwelt Sophienhöhe

Auftraggeber: RWE Power AG
Bearbeitung: 2011/12

Im Auftrag der RWE Power AG untersuchte Montenius Consult die Potenziale zur Ansiedlung kommerzieller Freizeitangebote auf der Sophienhöhe, der Abraumhalde des Tagebaus Hambach, die mit einer Höhe von mehr als 200 m und einer Fläche von 22 Quadratkilometern das größte Landschaftsbauwerk Deutschlands ist. Dabei lieferte Montenius Consult ein Gesamtkonzept von der Ideenentwicklung über die Grobkonzeption bis zum Business-Plan einschließlich Kalkulation der voraussichtlichen Kosten und Erlöse. Grundidee ist dabei die Nutzung der Gravitation für eine Vielzahl unterschiedlicher Freizeitangebote, vom Downhillbiken über Sommerrodeln, Monsterrollern, Paragliden und Zorbing bis zum Flug an der Zip-Line – zugänglich gemacht durch eine zentrale Aufstiegshilfe auf das Haldenplateau. Gegenwärtig laufen die planungsrechtlichen Vorbereitungen zur Umsetzung. Nähere Informationen, u.a. ein Imagefilm zum Projekt, unter www.bergwelt-sophienhoehe.de

Wirtschaftlichkeitsberechnung Beschneiungsanlage Höhenlift

Auftraggeber: Stadt Schmallenberg
Bearbeitung: 2011

Der durch den örtlichen Skiclub betriebene Skilift Schmallenberger Höhe plant den Bau einer Beschneiungsanlage. Montenius Consult untersuchte die wirtschaftlichen Auswirkungen, die eine Umsetzung des Vorhabens auf den Betrieb der Anlage hätte. Dabei werden verschiedene Ausbauszenarien sowie Planungen für weitere touristische Infrastrukturen im unmittelbaren Standortumfeld in die Überlegungen einbezogen.

Besucher- und Erlösprognose Skigebiet Hundseck

Auftraggeber: Bühlertallifte Hundseck GbR
Bearbeitung: 2011

Der Bühlertallift am Hundseck im Nordschwarzwald plant den Bau einer Beschneiungsanlage sowie mittelfristig die Reaktivierung der vor zwei Jahren stillgelegten Hundsecklifte und die Schaffung einer Verbindung zwischen den beiden beliebten Arealen an der Schwarzwaldhochstrasse. Dadurch würde eine im Nordschwarzwald einzigartige Skischaukel geschaffen. Für die erste Ausbaustufe führt die Firma Montenius Consult eine Besucher- und Erlösprognose als Grundlage für die Finanzierung des Vorhabens durch. Diese basierte auf einer Simulation der in Folge der Installation der Beschneiungsanlage zu erwartenden Schneebedingungen und der daraus resultierenden Anzahl an Betriebstagen. Die erste Ausbaustufe wurde zur Saison 2012/13 umgesetzt und erwies sich als überaus erfolgreich.

Wirtschaftliche Bewertung Skigebiet Balderschwang

Auftraggeber: Gemeinde Balderschwang
Bearbeitung: 2008

Die Gemeinde Balderschwang, der schneereichste Ort Deutschlands mit einer jährlichen Schneefallmenge von 698 cm im Durchschnitt der letzten 10 Jahre, beabsichtigt, das örtliche Skigebiet am Hochschelpen vom derzeitigen privaten Betreiber zu übernehmen. Grundlage für die Übernahmeverhandlungen bildet eine durch Montenius Consult erstellte Wirtschaftlichkeitsanalyse und Unternehmensbewertung.

Zukunftskonzept und Machbarkeitsstudie für die Liftstandorte in Hellenthal/Eifel

Auftraggeber: Gemeinde Hellenthal
Bearbeitung: 2007/08


Erarbeiten von Entwicklungsmöglichkeiten der Skiliftstandorte unter Einbeziehung vorhandener Infrastrukturen und unter Ergänzung neuer Angebote, insbesondere im Hinblick auf den wirtschaftlichen Betrieb.

Wirtschaftlichkeitsberechnung und Darstellung der wirtschaftlichen Effekte der Ausbauvorhaben der Wurmbergseilbahn in Braunlage/Harz

Auftraggeber: Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2006

Die Wurmbergseilbahn beabsichtigt zur Sicherung des Fortbestandes der Unternehmung am Wurmberg verschiedene Modernisierungs-, Erweiterungs- und Ergänzungsmaßnahmen durchzuführen. Die Maßnahmen tangieren größtenteils Flächen des Naturschutzgebiets Oberharz. Da dem Wurmberg mit seinem Wintersportangebot und dem ganzjährigen Seilbahnbetrieb jedoch seitens der Kreisverwaltung des Kreises Goslar eine enorme Bedeutung für das touristische Profil des Harzes beigemessen wird, wurde für das NSG Oberharz im Bereich des Wurmbergs ein Aufhebungsverfahren eingeleitet. Im Rahmen des Aufhebungsverfahrens fiel Christoph Schrahe die Aufgabe zu, die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der Vorhaben der Wurmbergseilbahn darzulegen. Für die Abwägung zwischen den Belangen des Naturschutz und des Allgemeinwohls wurde auch der Aspekt der wirtschaftlichen Effekte der Maßnahmen im Umfeld der Unternehmung untersucht und dargestellt. Das Aufhebungsverfahren konnte so erfolgreich abgeschlossen werden.

Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Beschneiungsanlagen

Im Rahmen der Umsetzung von Projekten des Masterplans Wintersportarena Sauerland erarbeitete Christoph Schrahe Wirtschaftlichkeitsberechnungen für folgende Projekte:

  • Beschneiungsanlage Ski Langlaufzentrum in Schmallenberg-Westfeld (2004/2005)
  • Beschneiungsanlage Skiliftkarussell Altastenberg (2004/2005)
  • Beschneiungsanlage Skikarussell Winterberg (2004/2005).

Wirtschaftlichkeitsberechnung Beschneiungsprojekt Hunaulifte Bödefeld

Auftraggeber: Skigebiet Bödefeld-Hunau-Lift GmbH & Co. KG
Bearbeitung: 2003

Zur Komplettierung der für einen Antrag zur Förderung im Rahmen des Projekts Masterplan Wintersportarena Sauerland beizubringenden Unterlagen, erstellte Christoph Schrahe für die Skigebiet Bödefeld-Hunau-Lift GmbH & Co. KG eine betriebswirtschaftliche Planrechnung unter Berücksichtigung der geplanten Investition in eine neue Beschneiungsanlage und der damit verbundenen Betriebskosten. Ein Neubau war erforderlich geworden, weil die alte, zu klein dimensionierte Anlage konstruktionsbedingt nicht mehr erweiterbar war.

Machbarkeitsstudie Winterangebote Panorama-Park Sauerland

Auftraggeber: Panorama-Park Sauerland GmbH
Bearbeitung: 2003


Für den Panorama-Park Sauerland wurden in einer Machbarkeitsstudie mögliche Winterangebote (Ski alpin, Snowboard, Rodel, Tubing, Winterwandern, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Scheespielland u.v.a.m.) entwickelt, die zu einer Saisonverlängerung des bislang nur im Sommer geöffneten Parks am Kamm des Rothaargebirges beitragen sollten. Dazu wurden neben einer Analyse des Beschneiungspotenzials mittels SnowPlan auch eine Break-Even-Analyse auf Basis der zu erwartenden Investitions-, Betriebs- und Finanzierungskosten erstellt und Empfehlungen zur Preis- und Angebotspolitik sowie zum Marketing gegeben. Grundsätzlich wurden die Erfolgsaussichten des Projekts jedoch kritisch beurteilt.

Feasibility-Study SnowWave Hahnenklee

Auftraggeber: Stadt Goslar
Bearbeitung: 2002


Bei diesem Projekt wurde die Machbarkeit einer Indoor-Schneesportanlage am Standort Hahnenklee im Harz untersucht. Zu diesem Zweck wurden umfangreiche Erhebungen in bestehenden Indoor-Schneesporteinrichtungen sowie eine Markt- und Wettbewerbsanalyse im Umfeld von Hahnenklee durchgeführt. Auf dieser Basis wurden für verschiedene Szenarien sowohl Besucherpotenziale für eine derartige Einrichtung am Standort Hahnenklee ermittelt als auch Kosten-/Erlösprognosen erstellt. Da sich das Projekt als nicht, bzw. nur unter großen Risiken als machbar erwies, wurden Alternativvorschläge für die Angebotsentwicklung in Hahnenklee erarbeitet.

Darstellung und Bewertung von Kapitalbeschaffungsstrategien

Auftraggeber: Skiliftgesellschaft Homberg-Ziegenhelle, Züschen, Deutschland
Bearbeitung: 2001

Das Skigebiet Homberg-Ziegenhelle erkannte, dass der in Folge dringend notwendiger Reattraktivierungs- und Qualitätssteigerungsmaßnahmen erforderliche Kapitalbedarf nicht mehr aus Eigenmitteln der Gesellschaft zu bedienen wäre. In dieser Situation galt es, mögliche Wege der Kapitalbeschaffung aufzuzeigen und hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken zu bewerten. Darüber hinaus wurden ein Kurzexposé für die Ansprache potentieller Investoren sowie eine Unternehmensbewertung erstellt. Das Skigebiet fand innerhalb kurzer Zeit neue Investoren. Die ersten Modernisierungsmaßnahmen (Gastronomie, Bau einer Beschneiungsanlage) wurden im Sommer 2002 umgesetzt.

Wirtschaftlichkeitsanalyse Beschneiungsanlage Bocksberg

Auftraggeber: KVG Goslar-Hahnenklee, Hahnenklee, Deutschland
Bearbeitung: 2000


Die Bocksberg-Seilbahnen verfügten über eine Baugenehmigung zum Bau einer Beschneiungsanlage für die 1,2 km lange Talabfahrt vom Bocksberg-Gipfel nach Hahnenklee. Gegen diese Baugenehmigung wurde seitens eines Naturschutzverbandes Klage mit dem Ziel eingereicht, das Projekt zu stoppen. Die Projektgegner argumentierten, dass die Anlage entgegen der für die Baugenehmigung eingereichten Unterlagen nicht wirtschaftlich zu betreiben wäre. Durch ein von Christoph Schrahe erstelltes Gutachten konnte dem Gericht bewiesen werden, dass die Tragfähigkeit des Projektes gegeben ist. Das Urteil fiel daher zu Gunsten der Bocksberg-Seilbahn aus. Die Beschneiungsanlage am Bocksberg ging nach zweimonatiger Bauzeit im November 2001 in Betrieb.

Entwicklungskonzept Sommer- und Wintersportgebiet Monschau-Rohren

Auftraggeber: Sommer- und Wintersportzentrum Monschau-Rohren
Bearbeitung: 2000


Das "Sommer- und Wintersportzentrum Monschau-Rohren" gehört mit rund 250.000 Besuchern im Jahr zu den wichtigsten touristischen Zielen im Landkreis Aachen und insbesondere im Bereich Monschau/Eifel. In Zusammenhang mit Überlegungen zur Nachfolgeregelung erstellte Christoph Schrahe ein Entwicklungskonzept, welches das Potenzial für die wirtschaftliche Tragfähigkeit verschiedener zusätzlicher Angebotsbestandteile aufzeigte und Hinweise für die künftige Positionierung des Freizeitkomplexes gab.

Machbarkeitsstudie Beschneiungsanlage Postwiese

Auftraggeber: Postwiesenskigebiet, Neuastenberg, Deutschland
Bearbeitung: 1999 (Begleitberatung bis 2002)


Planung einer Beschneiungsanlage für das Postwiesen-Skigebiet in Winterberg-Neuastenberg. Besonderes Augenmerk galt bei diesem, im klimatischen Grenzbereich gelegenen Projekt der Dimensionierung der Beschneiungsanlage hinsichtlich der erforderlichen Schneikapazität. Weiterhin wurde eine Abstimmung der zu beschneienden Fläche auf die vorhandenen Liftkapazitäten vorgenommen, wodurch Investitionen in erheblichem Umfang eingespart werden konnten. Die Betrachtung der betriebs- und regionalwirtschaftlichen Aspekte zeigte die Rahmenbedingungen für die Tragfähigkeit des Projektes auf. Der Postwiesen-Liftgesellschaft gelang es dadurch, für das Projekt eine öffentliche Förderung in Höhe von 850.000 Euro zu erhalten. Die Anlage wurde am 6. Dezember 2002 in Betrieb genommen und bescherte der Liftgesellschaft bereits im ersten Betriebsjahr die umsatzmäßig beste Saison ihres mehr als dreißigjährigen Bestehens. Es konnten 92 Betriebstage erzielt werden (ohne Beschneiung wären es nur 35 gewesen). Auch in den folgenden Wintern konnten seither durchschnittlich mehr als 90 Betriebstage erzielt werden. In der Saison 2005/06 erreichten die Umsatzerlöse das achtfache Niveau der Jahre vor der Installation der Anlage.